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Wurmkuren – sinnvoll oder schädlich?

Kaum ist man aus irgendeinem Grund beim Tierarzt, wird einem immer die gleiche Frage gestellt: Wann haben Sie das letzte Mal entwurmt? Und ob man will oder nicht, gibt er jedes Mal gleich das Mittel mit, die man „prophylaktisch“ gegen Würmer mindestens alle 3 Monate, bei Katzen-Freigängern sogar alle 4 Wochen, geben soll. Und spätestens nach einem Jahr steht man wieder beim Tierarzt…

Wann ist eine Wurmkur bei Haustieren erforderlich?

Wurmkuren sind dann sinnvoll und nötig, wenn ein Tier wirklich unter Wurmbefall leidet. Symptome können sein: Abgeschlagenheit, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, „Schlittenfahren“ beim Hund (wenn er mit dem Po auf dem Boden rutscht), aufgeblähter Bauch oder auch sichtbare Würmer im Kot.
Wenn ein Tier eines oder mehrere dieser Symptome aufweist, sollte umgehend eine Kotprobe im Labor durchgeführt und gezielt gegen die vorhandenen Parasiten entwurmt werden.
Wichtig ist, dass es sich um eine Sammelkotprobe von 3 Tagen handelt, wobei von jedem Kothaufen ein kleines bisschen in ein Kotröhrchen getan wird, da nicht jedes Mal Würmer oder Eier/Larven ausgeschieden werden. Am 3. Tag bringt man das gefüllte Kotröhrchen zum Tierheilpraktiker, der die Kotprobe ins Labor schickt und dort untersuchen lässt. Sobald man weiß, mit welcher Art von Würmern das Tier befallen ist, kann man gezielt entwurmen mit einem Mittel, das genau auf diese Parasiten abgestimmt ist. Ein Breitband-Wurmmittel ist nicht erforderlich.

Der neue Trend: Vetevo Probeboxen, was sagen die Experten

Schnell und einfach bietet auch die Firma vetevo Probeboxen an, die dort direkt bestellt werden können. Nicht nur als Einzelprobe, sondern gleich für das ganze Jahr, damit regelmäßig und ganz ohne Tierarzt oder Tierheilpraktiker untersucht werden kann. Sinnvoll für die Kundenbindung, werden doch bei erkanntem Wurmbefall auch gleich die benötigten Wurmkuren „hinterhergeschoben“. Das hört sich alles schnell, einfach und praktisch an. Doch meist ist es gar nicht nötig, mehrere Male pro Jahr eine Kotprobe untersuchen zu lassen, ebenso wenig wie eine Wurmkur zu geben.
Dabei klärt der Hersteller Vetevo nicht über Risiken und Nebenwirkungen der Wurmkuren auf. Und letztendlich kann über das Internet auch nicht geklärt werden, warum das Tier überhaupt immer wieder unter Wurmbefall leidet.
Ein gesundes Tier bekommt in den seltensten Fällen Würmer, ebenso wenig wie andere Krankheiten. Wenn eine mehrfache Belastung mit Parasiten auftritt, ist der Besuch beim Tierheilpraktiker unumgänglich. Das heißt, dass zu einem gesunden Tier nicht nur ein Test aus dem Internet gehört, sondern eine persönliche Vorstellung des Patienten beim Therapeuten. Ein Tierarzt oder Tierheilpraktiker nehmen das gesamte Tier inklusive seiner Lebensbedingungen in Augenschein, klären über gesunde Fütterung und artgerechte Haltung auf und ebenso bemühen sie sich, den Grund des Wurmbefalls zu finden.

Welche Risiken bringt eine Wurmkur für ein Haustier?

Leider wird man so gut wie nie über die Risiken und Nebenwirkungen der Wurmkuren aufgeklärt oder diese werden heruntergespielt und die Notwendigkeit einer Entwurmung wird dargelegt.
Dabei gibt es Wurmkuren für Haustiere, die nachgewiesenermaßen auch großen Schaden anrichten können. Vor allem Wurmkuren mit dem Wirkstoff Ivermectin (z. B. Equimax, Ivomec, Furexel, um nur einige zu nennen) können bei manchen Hunderassen (Collie, Sheltie, Bobtail und deren Mischlinge) sogar zum Tod führen. Da diese Mittel die Blut-Hirn-Schranke durchbrechen, kann es zu zentralnervösen Störungen kommen, d. h. das Pferd fängt an zu „spinnen“ und bei Hunden kann Epilepsie ausgelöst werden! Hier gilt es, Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen.

Eine Wurmkur kann keinem Parasitenbefall vorbeugen.

 

Außerdem wirken diese Wurmkuren NICHT, wie vom oft suggeriert, prophylaktisch. Eine Wurmkur kann keinem Parasitenbefall vorbeugen. Ein Wurmbefall kann niemals im Vorfeld ausgeschlossen werden, weder bei Hund und Katze, noch beim Pferd. Im schlimmsten Fall kann sich das Tier direkt am Tag danach wieder mit neuen Würmern infizieren.
Die beste Vorsorgemaßnahme ist eine gesunde, artgemäße Fütterung, eine artgerechte Haltung, liebevolle Betreuung und damit ein gesundes Tier mit einem gesunden Abwehrsystem sowie eine Kotuntersuchung bei Verdacht auf Wurmbefall.

Vereinbare einen Termin bei Deinem Tierheilpraktiker oder Tierarzt. Gerne kannst du aber auch mit dem Ergebnis deines Wurmtests einen Termin bei Tierheilpraktikerin Birgit Leukart in Mössingen vereinbaren, damit – unabhängig vom Hersteller – geklärt werden kann, ob und welche Wurmkur erforderlich ist und welche weiteren Maßnahmen zur Gesunderhaltung deines Tieres beitragen.

Betrag von Birgit Leukart , Tierheilpraxis Mössingen
www.tierheilpraxis-moessingen.de

Bioresonanz machen nicht nur Tierärzte sondern auch Tierhelipraktiker.

Bioresonanz für Haustiere, was ist das und wie funktioniert sie?

Man kennt es, das Haustier fühlt sich nicht gut, sucht das Allein-Sein und wir als Tierbesitzer haben große Sorgen. Tierärzte sind oft ratlos und können nur allgemeine Medikamente wie Cortison verschreiben. Mit Bioresonanz kann schneller die Ursache gefunden werden um das Haustier richtig zu heilen, sagt Dr. Reihnard Goy, praktizierender Tierarzt. 

 

Dr. Reinhard Goy – DocGoy ist ein praktizierender Tierarzt in einer ländlichen Kleintierpraxis in der Elbtalaue / Wendland.

„Vielleicht fragst Du Dich, warum sich ein Schulmediziner mit so einem „HokusPokus“ wie der Bioresonanz beschäftigt. Ganz einfach: Weil es bei mir funktioniert hat.“

Vor ca. 20 Jahren hatte er einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock aufgrund einer schweren Allergie u.a. gegen Tierhaare. Er musste deswegen seinen Lieblingsberuf als Tierarzt in der Nutztierpraxis (Kühe, Schweine, Pferde, Schafe etc.) leider aufgeben.

Denn Hyposensibilisierung, Desensibilisierung, Cortison, Asthmasprays, Kuraufenthalte und viele sonstige schulmedizinische Behandlungen hatten keinen ausreichenden oder langanhaltenden Erfolg für ihn.

Eines Tages ließ er sich bei einem Heilpraktiker mit Bioresonanz behandeln. Er wusste nicht genau was auf ihn zukommt, aber es war eine von den wenigen Chancen um wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Heute lebt er überwiegend symptomfrei und kann sogar seinen Traumberuf als Kleintierarzt wieder ausüben.

Mit dieser Erfahrung hat er sich dazu entschieden, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und auch für Haustiere einsetzen.

 

Was ist Bioresonanz?

Die Bioresonanzmethode ist ein spezielles Diagnose- und Therapieverfahren, mit welchem ein neuer, richtungsweisender Weg in der Medizin eingeschlagen wurde. Das folgende Denkmodell zur Bioresonanzmethode wird durch die neuesten Erkenntnisse in der Bio- und Quantenphysik* bestätigt, jedoch von der derzeit herrschenden Lehrmeinung der Schulmedizin noch nicht akzeptiert.

Zur Eingrenzung der Ursache eines Gesundheitsproblems eignet sich die Bioresonanz besonders gut für Haustiere, wie für Hund, Katze, Pferd.

 

 

Mit der Bioresonanz können in vielen Fällen die tatsächlichen – oft versteckten – Ursachen von Erkrankungen herausgefunden werden. Gerade für Haustiere, die uns nicht in menschlicher Sprache sagen können, wo es weh tut oder warum es sich so elendig fühlt, ist diese sanfte Therapie ohne jegliche Medikamente der Schlüssel um die Diagnose zu stellen.

Die Grundidee hinter der Bioresonanz ist, dass körpereigene Schwingungen “separiert” werden in “förderliche” und “störende” Frequenzen. Daraus lassen sich Ursachen einer Erkrankung, wie ein Organ oder eine Hauptbelastung ableiten, die dann eine gezielte Therapie zur Folge hat.

Bioresonanz eignet sich besonders gut in folgenden Bereichen:

Gesundheitsprobleme (chronische), Unverträglichkeiten, Allergien, Hauterkrankungen, Ekzeme, Lahmheit, Schmerzen, Belastungen durch Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten oder Umweltgifte.

Mehr Information findest Du bei dem Hersteller des Bioresonanzgerätes: hier

Dr. Reinhard Goy, versteht die Bioresonanz-Diagnose & -Therapie nicht als strikte Alternative, sondern als Ergänzung zur Schulmedizin. Denn aufgrund der Möglichkeiten der Bioresonanz ist es auch möglich, anhand einer Blutprobe, Haustiere zu testen, die nicht direkt bei uns in der Praxis vor Ort sind. Es reichen hier 2 Tropfen Blut, Haare mit Wurzel oder ein kräftiger Wangenabstrich auf einem Medium aus, um eine vollständige bioenergetische Blutuntersuchung vorzunehmen.

Eine Testung ist grundsätzlich für jede Tierart möglich, wie Hund, Katze, Pferd etc.

Wie sieht Bioresonanz praktisch aus?

 

Die Untersuchung:

Bei einem gesundheitlichen Problem wird eine Probe vom Dr. Reinhard Goy direkt oder vom Tierbesitzer entnommen.

Dabei handelt es sich um „lebendes Material“, welches getrocknet per Post an seine Praxis geschickt werden kann. Eine Untersuchung anhand nur von „Bildern“ oder „abgeschnittenen, toten Haaren“ ist nicht aussagekräftig.

Dieses Probenmaterial wird dann anhand eines Tensors (Einhandrute), welche mit dem Bioresonanzgerät verbunden ist, untersucht.

Mit einem anderen Kabel ist ein stiftartiger Stab an das Gerät angeschlossen, mit dem die Schwingungen von speziellen Testampullen abgenommen werden können. Danach wird getestet.

Das Bioresonanzgerät zeigt mit der Rute immer eine ja/nein Antwort pro Test. Bzw. Gibt es eine Resonanz oder nicht. Dabei ist es entscheidend, ob die Testampulle eine belastende Substanz enthält oder eine förderliche.

Enthält die Testampulle z.B. die „Floh-Signatur“ und der Tensor sagt, dass eine Belastung vorliegt, so liegt der Verdacht auf eine Flohbissallergie nahe.

Enthält die Ampulle jedoch z.B. Vitamin B12 und der Tensor schlägt aus, so könnte das auf einen Vitaminmangel hinweisen.

Zudem besteht auch die Möglichkeit ganz spezielle Schwingungsprogramme am Bioresonanzgerät einzustellen, die sich in der Frequenz, Amplitude sowie der Ausrichtung unterscheiden.

Die Therapie

Anhand der Untersuchungsergebnisse kann dann eine gezielte Therapie direkt am Tier stattfinden.

Dabei wird eine Magnetmatte auf den Rücken des Tieres gelegt. Auf dieser Magnet-Schwingung werden die Therapiefrequenzen modelliert.

Förderliche Schwingungen werden verstärkt, belastende Frequenzen werden vom Gerät invertiert, also „umgedreht“ und dadurch im Körper gelöscht.

Diese Behandlung wird so lange in bestimmten Abständen fortgesetzt, bis die Symptome verschwunden sind und/oder bei der Nachtestung keine Belastung bzw. keinen Mangel mehr festgestellt wird.

Diese Bioresonanz-Therapie ist für das Haustier komplett schmerzfrei.

Die TOP 2 Fragen über die Bioresonanz:

Gibt es einen Placebo-Effekt bei Bioresonanz, Herr Dr. Goy?

„Ja natürlich. Bei jeder Behandlung, also auch in der Schulmedizin, wird eine Verbesserung der Symptome bei etwa 10 – 20% der Tiere festgestellt, die gar kein wirksames Medikament bekommen haben. Dazu ist es auch bekannt, dass auch jedes Grippemittel und jede Schmerztablette einen Placebo-Effekt hat.“

 

Muss man an den HokusPokus glauben, damit es funktioniert?

„Nein, es ist egal woran Du als Tierbesitzer glaubst, Hauptsache das Meerschweinchen, Hund, Kaninchen oder Katze glauben daran ;-)“ – sagt Dr. Reinhard Goy.

Kontaktiere Dr. Reinhard Goy über blepi mit diesem Link: Klicke hier. 

 

Noch keinen blepi Account? Hier kannst Du Dich kostenlos anmelden.

 

 

 

 

* Definition Quantenphysik: Die Quantenphysik befasst sich mit den Teilchen- und Welleneigenschaften von Atomen und deren Wechselwirkungen. Quant: Kleinste Menge (z.B. von Energie: Energiequant)

Aus rechtlichen Gründen muss dieser Hinweis gemacht werden:

Die BICOM Bioresonanzmethode gehört ebenso wie die Homöopathie, die Akupunktur und andere Verfahren der besonderen Therapierichtungen in dem Bereich der regulativen Medizin. Innerhalb der besonderen Therapierichtungen ist die BICOM Bioresonanztherapie als bewährte Therapiemethode anerkannt. In der Schulmedizin hingegen ist die BICOM Bioresonanzmethode nicht Gegenstand der Wissenschaftlichen Forschung und auch noch nicht anerkannt.

Hund sedieren vor dem Silvester-Abend?

Welche Beruhigungsmittel wirklich helfen

 

Wir alle kennen das: schon Tage vor dem 31.12. geht es mit der Knallerei los und unser geliebter Vierbeiner schlottert vor Angst. Er verkriecht sich unter dem Tisch, schaut uns mit großen Augen an, sucht unsere Nähe und will nicht mehr Gassi gehen. Mit Müh und Not zerren wir ihn nach draußen, damit er sein Geschäft verrichten kann, und sofort danach dreht er um und will nach Hause. Und das Beunruhigende dabei ist, dass es jedes Jahr noch schlimmer als im Vorjahr wird.

Viele Hundehalter kennen dieses Problem. Um unserem Liebling diese stressige Zeit und vor allem die Knallerei am Silvesterabend zu erleichtern, gehen viele Hundehalter zum Tierarzt und lassen sich ein Beruhigungsmittel für ihr Tier mitgeben. Der Hund wird dadurch „sediert“ und damit ruhiggestellt. Dadurch ist auch der Tierhalter entspannter und denkt, dass er seinem Liebling etwas Gutes tut.

Leider haben diese Beruhigungsmittel – wie alle pharmazeutischen Medikamente – zum Teil erhebliche Nebenwirkungen, auch wenn diese nicht sofort erkennbar sind. Jedoch müssen alle Medikamente über Leber und Nieren verstoffwechselt werden und können diese Organe auf lange Sicht schwer und dauerhaft schädigen.

Nebenwirkungsfreie Methoden für einen entspannten Silvesterabend mit deinem Hund

Aber es gibt auch andere, nebenwirkungsfreie Methoden aus der Naturheilkunde, die Deinem Tier helfen können.
Zuallererst – und nicht nur für Silvester – ist es wichtig, eine vertrauensvolle Basis mit dem Tier aufzubauen. Es soll wissen, dass es sich in stressigen oder Angst verursachenden Situationen, wie z. B. auch beim Tierarzt / Tierheilpraktiker, bei Gewitter, Silvester, in der Stadt, bei Hundebegegnungen oder anderen aufregenden Situationen auf uns verlassen kann. Dies wird durch eine artgerechte Haltung, eine gesunde, artgemäße Fütterung, gemeinsames Spielen, eine freundliche, liebevolle und dennoch konsequente Erziehung sowie ausreichend Bewegung und Beschäftigung des Tieres erreicht.

 

Der Hund sollte in seinem Zuhause auch einen Rückzugsort wie ein eigenes Körbchen oder eine Box bekommen, wo er nicht gestört wird und sich sicher fühlt. Während beunruhigenden Situationen kann es sinnvoll sein, das Tier z. B. mit Spielen oder kleinen, vorher eingeübten und sicher sitzenden Übungen abzulenken und zu beschäftigen. Wenn er vorher schon gerne mitgearbeitet hat, wird ihn diese Routine auch während stressigen Situationen beruhigen. Auch ein Kauknochen oder ein Kong, auf dem der Hund herumnagt, kann eine beruhigende Wirkung haben.

 

Für bestimmte Situationen wie bei Angst vor Silvester gibt es Bachblüten, die speziell für Dein Tier – unter Berücksichtigung seiner Persönlichkeit – von Deinem Tierheilpraktiker ausgewählt und als „persönliche Mischung“ zubereitet werden. Um die passende Mischung zu finden, ist ein ausführliches Gespräch zwischen Tierhalter und Tierheilpraktiker sowie ein vom Tierhalter auszufüllender Fragebogen erforderlich. Im Anschluss daran wird vom Tierheilpraktiker die Bachblüten-Mischung zubereitet und dem Tierhalter mit einer genauen Anweisung, wie die Bachblüten zu verabreichen sind, mitgegeben. Wichtig ist, dass diese Bachblüten bereits in den vier bis sechs Wochen vor Silvester gegeben werden, da sie langfristig wirken.

 

Weiterhin gibt es homöopathische Globuli, die dem Hund direkt am Silvesterabend verabreicht werden können, damit er nicht in Panik verfällt und die schlimmste Knallerei gut übersteht. Diese Globuli müssen ebenfalls unter Berücksichtigung der Persönlichkeit des Tieres von einem Tierheilpraktiker mit Erfahrung in der klassischen Homöopathie ausgewählt und können nicht verallgemeinert werden. Was bei dem einen Hund wahre Wunder wirkt, hilft dem anderen Tier noch lange nicht. Daher ist ein persönlicher Besuch mit dem Hund bei Deinem Tierheilpraktiker die beste Voraussetzung, um die „richtigen“ Globuli zu finden und Deinem Liebling einen entspannten Silvesterabend zu bescheren.

Vereinbare am besten heute noch einen Termin, um Dein Tier auf Silvester vorzubereiten!

Ein entspanntes und schönes Silvester wünscht Dir

Birgit Leukart & blepi Team
Tierheilpraxis Mössingen

 

Lade die blepi App herunter und kontaktiere Birgit!

 

Insektenfutter für Hunde: gesund oder nur ein weiterer Trend? Interview mit Tenetrio

Wenn wir mit unserem Fleischkonsum so weitermachen wie bisher, sei es Mensch oder Hund, wird das vor allem für den Planeten nicht mehr tragbar können. Daher gibt es jetzt Tenetrio. Insektenfutter für Hunde.

Insektenbrot, Insektenmehl für Menschen ist in aller Munde. Für viele noch eine Herausforderung und auf jeden Fall eine Überwindung beim Probieren. Woher kommt die Leidenschaft bei euch, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und was ist der wahre Beweggrund gewesen Tenetrio zu gründen?

Unsere Vision ist es, der Welt die beste insektenbasierte Ernährung zu bieten, da diese in unseren Augen einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährungszukunft liefern wird. Es ist uns wichtig, dass sich auch die kommenden Generationen noch hochwertig und vor allem für den Planeten tragbar ernähren können. Wenn wir mit unserem Fleischkonsum so weitermachen wie bisher, sei es Mensch oder Hund, wird das nicht möglich sein. Daher haben wir TENETRIO gegründet.

 

Wie ist eure Name Tenetrio entstanden? Hat es eine Bedeutung?

 

Die Basis für unsere Produkte ist der Mehlwurm, der auf lateinisch Tenebrio molitorheißt. Aus dem Tenebrio haben wir dann das Tenetrio gemacht und das hat gleich dreierlei Bedeutung für uns: Der Mehlwurm durchläuft drei Stadien: Der Wurm wird zur Puppe und daraus schlüpfen die Käfer, die dann Eier für den nächsten Zyklus legen. Die Mehlwürmer vereinen mit hochwertigem Protein, gesunden Fetten und vielen Mikronährstoffen das Beste aus Fleisch, Fisch und Gemüse. Und zu guter letzt sind wir als Trio in das Abenteuer Startup aufgebrochen.

Es war Frage der Zeit, dass wir Insekten auch unseren Haustieren anbieten werden. Jedoch haben viele Menschen Bedenken. Denn ein Hund stammt aus dem Wolf und soll sich auch am besten wie in der freien Natur ernähren. Wie gesund ist eigentlich das Insektenfutter?

 

Das mit der Abstammung vom Wolf stimmt zwar, aber der Hund konnte sich lediglich durch einige Anpassungen als des Menschen bester Freund etablieren: Er kann sehr gut mit ähnlichen Nahrungsmitteln auskommen wie seine Herrchen und Frauchen, aber das ist ein anderes Thema, das die Gemüter der Hundehalter*innen erhitzt.

Tatsächlich gehören Insekten aber zum Speiseplan des Wolfes und auch viele Hundehalter berichten uns davon, dass ihr Hund draußen nach Insekten jagen würde. Von daher sind sie auf jeden Fall nichts Unnatürliches für die Hunde. Gesund sind sie durch die tolle Kombination der Nährstoffe: sie liefern hochwertiges tierisches Protein, ohne jedoch ein Problem mit der Massentierhaltung zu haben. Dazu kommen die gesunden Fette und weitere Vitamine und Mineralstoffe. Dadurch sind sie die perfekte Alternative für eine gesunde und nachhaltige Proteinversorgung.

Keine Frage, dass wir uns über Nachhaltigkeit nicht nur Gedanken machen müssen, sondern auch handeln sollten. Dennoch, wie sieht so eine Insekten-“Produktion” aus?

 

Die Mehlwürmer leben ein bisschen wie im Schlaraffenland: Sie liegen auf ihrem Futter und können den ganzen Tag so viel fressen wie sie Lust haben. Unsere Mehlwürmer mögen es von Hause aus warm und kuschelig: Am liebsten tummeln sich alle eng zusammen und erzeugen dabei auch ordentlich Wärme. Dadurch müssen wir bei einer ausreichenden Menge nicht zusätzlich heizen. In unseren Zuchtboxen halten wir die verschiedenen Insektenstadien für die jeweilige Zuchtdauer, während der sie täglich mit neuem Futter und Feuchtigkeit versorgt werden.

 

Das heißt, dass unsere Vögel noch immer genug fliegende Nahrung haben werden?

 

Diese Bedenken hören wir tatsächlich öfter mal. Die Insekten, die wir in Europa für die Produktion von Lebens- oder Futtermitteln verwenden, stammt ausschließlich aus darauf spezialisierten Insektenfarmen und beeinträchtigt die Insekten-Welt außerhalb dieser Farmen daher nicht.

 

Nun, gehen wir mal zu dem praktischen Teil. Wie kommt das Insektenfutter bei den Hunden an? Müssen sie sich dran gewöhnen und kann man euer Insektenfutter als Alleinfuttermittel auch nehmen?

 

Im Rahmen unserer Arbeit haben wir schon mit unzähligen Hundehaltern gesprochen und waren überrascht, wie viele von einem äußerst mäkligen Hund berichteten. Also gibt es generell kein Produkt, dass alle Hunde gerne essen. Das war für uns ein wichtiges Learning. Da wir komplett auf Geschmacksverstärker und Aromastoffe verzichten, haben die Produkte nur einen natürlichen Geschmack, was viele Hunde gar nicht mehr kennen. Daher müssen sich einige erst ein bisschen daran gewöhnen, aber die meisten kommen nach kurzer Zeit auf den Geschmack und lieben ihre Insekten-Leckerlis heiß und innig. Unser Alleinfuttermittel GEMÜSEGARTEN ist erst seit wenigen Wochen erhältlich. Darauf haben viele unserer Kunden schon gewartet, die ihren Hund gerne auf Insektenfutter umstellen wollen. Es wurde daher begeistert aufgenommen.

 

Mal angenommen, dass wir es schaffen, dass in 2050 sich 45% von Hunden von Insektenfutter ernähren.Wie sieht die Welt dann aus? Was würde sich verbessern oder verschlechtern?

 

Wenn wir uns nur mal auf die 9,4 Millionen Hunde in Deutschland beschränken, wären 45% knapp 4 Millionen Hunde. Diese verzehren ca. 10 kg Trockenfutter im Monat, also 120 kg im Jahr.  Pro Kilogramm spart unser Futter im Vergleich zu einem Rindfleisch-basierten Produkten satte 15.000 Liter Wasser ein. Auf 4 Millionen Hunde mit 120 kg Futterverzehr pro Jahr gerechnet wären das 7,2 Billionen Liter Wasser. Dieses müsste man nicht für die Landwirtschaft verwenden. Ähnliches kann man für die Zucht benötigte Futtermittel und nicht ausgestoßenes Treibhausgas berechnen. Damit wäre Deutschland auf jeden Fall ein ganzes Stück nachhaltiger und Hundehalter können mit unseren Produkten aktiv dazubeitragen.

Tierarzt oder Tierheilpraktiker – Wo ist da der Unterschied?

Jeder Tierhalter wird sich im Laufe seines Lebens zumindest ein Mal mit der Frage beschäftigt haben, wo genau der Unterschied zwischen einem Tierarzt und einem Tierheilpraktiker liegt. Im Zusammenhang mit dieser Frage existieren vor allem viele Halbwahrheiten und Vorurteile, die mit diesem Beitrag aus der Welt geschafft werden sollen.

 

Tierarzt und Tierheilpraktiker – was sich zunächst ähnlich anhört, sind im Grunde genommen zwei sehr verschiedene Berufsgruppen. Betrachtet man den beruflichen Werdegang, das fachliche Wissen und die tatsächliche Kompetenz, so können Welten zwischen einem Tierarzt und einem Tierheilpraktiker liegen. Wohlgemerkt, hier ist von „können“ die Rede. Denn gerade hinsichtlich der letzten beiden Punkte lassen sich die Berufsgruppen nicht verallgemeinern. Immerhin haben sie doch bei all ihren Unterschieden eines gemeinsam: das Wohl des Haustieres. Doch wann sollte man mit seinem Vierbeiner zum Tierheilpraktiker gehen und wann sucht man unter Umständen doch lieber einen Tierarzt auf? Um das zu entscheiden, muss man zuvor erst einmal wissen, womit sich die jeweilige Berufsgruppe beschäftigt.

 

Wann sollte ich zum Tierarzt gehen?

Beim Beruf des Tierarztes handelt es sich um eine geschützte Berufsbezeichnung. Das bedeutet, dass jeder, der sich so nennen möchte, zuvor eine Ausbildung absolviert haben muss. Diese dauert in der Regel mindestens elf Semester und umfasst verschiedene Staatsexamen. In der Zeit des Studiums sammeln die angehenden Tierärzte ein umfangreiches Grund- und Detailwissen über Themen wie Pharmakologie, Anatomie und Chirurgie. Dadurch ist es ihnen erlaubt, intensivmedizinische Eingriffe anzuordnen, notwendige Operationen durchzuführen und auf diese Weise lebensbedrohliche Krankheiten oder Verletzungen zu behandeln. Einen Tierarzt wirst Du vor allem dann aufsuchen müssen, wenn Dein Haustier akute Beschwerden aufweist, es geimpft werden muss oder es sich schwer verletzt hat. Für gewöhnlich besitzen Tierärzte in ihrer Praxis ein umfassendes Ausstattungs-Repertoire für diagnostische Zwecke – dadurch können sie unter anderem auf Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall zurückgreifen. Wer bei seinem Vierbeiner also eine ernsthafte Beschwerde feststellt, sollte grundsätzlich erst einmal den Gang zum Tierarzt machen. Doch wie sieht es mit Tierheilpraktikern aus? Was unterscheidet sie von Tierärzten?

 

Wann sollte ich zum Tierheilpraktiker gehen?

Um diese Frage zu klären, schauen wir uns zuallererst einmal an, womit sich ein Tierheilpraktiker überhaupt beschäftigt und wie sich seine Tätigkeit von der eines Tierarztes unterscheidet. Das erste Unterscheidungsmerkmal zum Tierarzt ist die Berufsbezeichnung. Die ist nämlich nicht geschützt, was bedeutet, dass sich im Grunde genommen jeder als Tierheilpraktiker bezeichnen darf. Eine Ausbildung oder Prüfung ist dafür nicht zwingend notwendig. Das ist auch der Grund für eine Vielzahl der Vorurteile, die im Zusammenhang mit dem Berufsbild vorherrschen. Häufig gehen Tierbesitzer von der Annahme aus, dass Tierheilpraktiker keine Ahnung von den physiologischen und gesundheitlichen Zusammenhängen der Haustiere hätten. Aber nur weil die Berufsbezeichnung keine explizite Ausbildung verlangt, heißt das nicht, dass keine in Anspruch genommen wird. Und glücklicherweise ist der Teil der Tierheilpraktiker, auf welche die Vorurteile zutreffen, relativ gering. Wer unser Interview mit Tierheilpraktikerin Jacqueline Hettich gesehen hat, der weiß, dass viele ihrer Berufskollegen, sie eingeschlossen, eine Vielzahl an Schulungen und Weiterbildungen durchlaufen, um ihr Kompetenzprofil zu erweitern. Auch die Mitgliedschaft in einem Berufsverband kann als Qualifikationsnachweis dienen. Diese erfordert eine schriftliche, eine mündliche und eine praktische Prüfung, sowie eine Facharbeit. Damit ist gewährleistet, dass sich der jeweilige Tierheilpraktiker mit der Anatomie, Physiologie und Pathologie der jeweiligen Tierart auskennt. Zusätzlich dazu verpflichten sich die Mitglieder für gewöhnlich zur regelmäßigen Teilnahme an Fortbildungen. Diese haben sie dem Verband gegenüber nachzuweisen. Somit ist ein gewisses Grundlagenwissen jedenfalls nicht abzustreiten, auch wenn dieses in seiner Gesamtheit vermutlich nicht an die Expertise eines abgeschlossenen Studiums heranreicht. Unabhängig davon bleibt aber immer noch die Frage ungeklärt, warum man anstelle eines Tierarztes zu einem Tierheilpraktiker sollte.

 

 

Nun ja, in den meisten Fällen kommen Tierheilpraktiker dort zum Einsatz, wo ein Tierarzt nicht mehr weiterweiß. Das kann vor allem bei chronischen Krankheiten, neurologischen Leiden oder Allergien der Fall sein. Unter Umständen sind die Nebenwirkungen der klassischen Medizin stärker als ihr Heilungserfolg. Die Einnahme starker Medikamente sowie operative Eingriffe stellen besonders für ältere Tiere einen hohen Risikofaktor dar, weswegen von solchen Maßnahmen häufig abgeraten wird. Tierheilpraktiker konzentrieren sich in ihrer Arbeit daher auf alternative Heilformen. Die Möglichkeiten reichen von Akupunktur, über Kräutermedizin zu diversen anderen Formen der Naturheilkunde. Darüber hinaus nutzen viele Tierheilpraktiker Fütterung und Haltungsbedingungen der Haustiere als Stellschrauben ihrer Arbeit. Letztlich wollen sie dadurch vor allem die Symptomatik lindern und, insofern dies möglich ist, die Ursache beseitigen.

 

 

Geht man nun zum Tierarzt oder zum Tierheilpraktiker?

Grundsätzlich sollte man sich an dieser Stelle fragen, warum denn nicht auch einfach beides möglich ist. Es muss schließlich keine „Entweder…oder“-Entscheidung sein. Wenn Tierarzt und Tierheilpraktiker effektiv zusammenarbeiten, kann das Tier ganzheitlich behandelt werden. Dazu zählt ein gründlicher Austausch zwischen beiden Parteien. Stimmt die gemeinsame Absprache, dann lässt sich durch die Verbindung von tiermedizinischen und alternativ-tiermedizinischen Kenntnissen ein optimales Ergebnis erzielen – getreu dem Motto: Vier Augen sehen mehr als zwei. Ein guter Tierarzt wird ebenso wie ein guter Tierheilpraktiker wissen, wann der jeweilige Kompetenzbereich überschritten ist und auf den jeweils anderen verweisen. Arbeiten Beide miteinander anstatt gegeneinander, so gibt es vor allem einen Gewinner, nämlich das Haustier.

 

Wenn Du wissen möchtest, wo es in Deiner Nähe gute Tierärzte und Tierheilpraktiker gibt, dann schau gerne bei der blepi App vorbei. Dort findest Du nicht nur Dienstleister in Deiner Umgebung, sondern siehst auch direkt, wie diese von den anderen Nutzern bewertet wurden.